Die weitere Entwicklung durch den Lockdown und die wirtschaftlichen Folgen für die Wirtschaft sind unabsehbar. Wie ich bereits in meinen vorhergehenden Artikeln immer wieder prognostiziert habe, wird das nächste Herunterfahren der Wirtschaft die Notenbanken dazu zwingen, noch mehr Geld in den Markt zu pumpen. Die Bilanzsumme könnte in den nächsten 12-24 Monaten die 10 Billionen Euro Grenze überschreiten. In der Grafik noch zusätzlich abgebildet ist das Bruttosozialprodukt der Euro Zone (19 Länder). Dies lag bei ungefähr 12 Billionen Euro im Jahr 2019. Eine Überschneidung der Linien könnte bereits Mitte nächsten Jahres eintreten. Das heißt die Bilanzsumme mit den toxischen und wertlosen Papieren könnte die komplette Wirtschaftsleistung der Euro Zone übertreffen. Die Abkopplung der künstlichen Assetpreisinflation wird weitergehen und die Trennung von der Realwirtschaft in höhere Dimensionen führen.

Lockdown und die Folgen für die Wirtschaft
Die Folgen dabei sind fatal und es gibt kein Zurück mehr zur Normalität. Was ist Seignioragekapital: Das Monopol der Notenbanken für Gelddrucken
Mit der nächsten Geldflut in Höhe von 2-3 Billionen Euro, die die EZB in die Märkte pumpen wird, werden die Preise weiter steigen. Eine Stagflation oder Hyperinflation schließe ich nicht mehr aus. Konfiskationen seitens des Staates werden über kurz oder lang kommen müssen. Enteignungen sind zu befürchten. Es gibt einige Faktoren, die meine Behauptungen belegen, siehe Anhang.


Folgende Szenarien halte ich für wahrscheinlich im Zuge der Finanzrepression „Schöne neue Welt“
- Systemkollaps und Erneuerung zwischen 2023-2025
- Modell nach Orwell 1984 (Viel mehr Staat, viel weniger Bürgerrechte und massive Finanzrepression)
- Stark eingeschränkte Meinungsfreiheit durch Staaten und Medien, Technologie-Konglomerate/Oligopole
- Konsolidierung im Versicherungs- und Bankenwesen durch Übernahmen, Verstaatlichung und Bad Banks
Lockdown – Fazit!
Die Ausgangssituation ist mittlerweile sehr deutlich. Oberste Prämisse in diesen Zeiten ist es, Ihr Vermögen zu strukturieren und schützen. Für jüngere Leser eignen sich monatliche Sparpläne in physische Edelmetalle und ETFs sowie selektive Aktien. Eine strategische Cashquote vorzuhalten, um mehr Flexibilität zu haben, ist zudem überaus wichtig.
Meine präferierten Long Anlageklassen: Biopharma, Gold und Silber, Cybersecurity und selektiv Emerging Markets. Wilde Marktphasen nutzen um Kapital umzuschichten.
Auf gute Investments
Euer Florian
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